Videowerbung im Internet holt TV-Spots ein

Auf der Suche nach dem optimalen Marketing-Mix setzen große Werber immer mehr auf Videowerbung im Internet. Diese geben einem Bericht des Wall Street Journals zufolge oft bis zu 20 Prozent ihres Werbebudgets für Online-Marketing aus, was häufig auf Kosten der herkömmlichen TV-Werbung geht.

Fernsehsendungen und Spielfilme können über das Web immer häufiger legal und gratis bezogen werden, wie etwa die Angebote des US-amerikanischen Medienkonzerns NBC, und sind ausschließlich werbefinanziert.

Bemessen an den Kosten pro Impression beginnen Online-Videos jene des gewohnten Fernsehens einzuholen. In einigen Fällen seien die Zahlen bereits jetzt vergleichbar. Demzufolge legen auch Kosten und Wert von geschalteter Werbung in Internet-Produktionen zu und sind der Fernsehwerbung auf den Fersen. Schaltungen in Online-Videos verlangen den Werbetreibenden also zusätzliches Budget ab, das häufig aus dem Etat für Fernsehwerbung abgezogen wird.

Reizvoll an der Werbung in Internet-Fernsehangeboten ist die höhere Effektivität als beim Offline-TV, die allein durch die Natur des Webs als aktives gegenüber dem passiven Medium Fernsehen gegeben ist. Die Einbindung von Video-Werbung im Netz erfolgt meist im Umfeld weiterer Inhalte wie Text-Informationen und wird vom User weniger als Belästigung empfunden als (unterbrechende) TV-Spots. Darüber hinaus erringen die Einschaltungen leichter die Aufmerksamkeit von den aktiven Nutzern. (pte.at)

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Kategorien: Onlinewerbung
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